Untergenres von Shooter

Ego-Shooter
Das Erleben einer permanenten Bedrohung, der Schutz der eigenen Figur, das Ausschalten der angreifenden gegnerischen Spielfiguren stehen als Spielkonzept im Vordergrund. Es sind Missionen zu erfüllen, der Spieler leitet seine Spielfigur durch offenes Gelände, Katakomben, Lagerhallen oder Ähnliches, um Gegnerfiguren zu besiegen und die eigene Figur zum Ziel zu führen. Ego-Shooter sind oft storybasiert, der Spieler steuert die Spielfigur aus der Ich-Perspektive, das heißt, er sieht nur die Waffe im Anschlag. Taktische Erwägungen dienen vornehmlich der eigenen Deckung. Der Spieler muss seine Spielfigur so steuern, dass die Gegnerfiguren ausgeschaltet, neue Waffen, Munition oder kleine Hinweise gefunden werden können, die das Überleben sichern und ihn in der Story voranbringen.
Die meisten Vertreter dieses Genres erhalten regelmäßig das Kennzeichen ab 18. Sie sind aufgrund ihres Spielkonzepts, der audiovisuellen Umsetzung und der dichten Kampfatmosphäre typische Erwachsenenspiele.

3rd-Person-Shooter
Das Erleben einer permanenten Bedrohung, der Schutz der eigenen Figur, das Ausschalten der angreifenden gegnerischen Spielfiguren stehen als Spielkonzept im Vordergrund. Es sind Missionen zu erfüllen, der Spieler leitet seine Spielfigur durch offenes Gelände, Katakomben, Lagerhallen oder Ähnliches, um Gegnerfiguren zu besiegen und die eigene Figur zum Ziel zu führen. Aus der Schulterperspektive wird bei diesem Genre der ganze Held sichtbar, damit steigt auch der Spieler tiefer in dessen Geschichte ein. Die Kamera sorgt für einen übersichtlichen Weitwinkel und lässt Raum für mehr Taktiken, um Gegnerfiguren auszuschalten, Deckungsmanöver zu gestalten oder technische Finessen anzuwenden.
Spielperspektive, Aufgabenvielfalt und audiovisuelle Umsetzung des Kampfgeschehens sorgen dafür, dass auch die Altersfreigaben in diesem Genre variieren. Spiele für jüngere Kinder sind regelmäßig nicht darunter.

Taktik-Shooter
Das Erleben einer permanenten Bedrohung, der Schutz der eigenen Figur, das Ausschalten der angreifenden gegnerischen Spielfiguren stehen als Spielkonzept im Vordergrund. Es sind Missionen zuerfüllen, der Spieler leitet seine Spielfigur durch offenes Gelände, Katakomben, Lagerhallen oder Ähnliches, um Gegnerfiguren zu besiegen und die eigene Figur zum Ziel zu führen. Taktik-Shooter konzentrieren sich zwar auch aufs Schießen, weisen dem Spieler aber auch andere Wege. So können Gegnerfiguren zum Beispiel umgangen, abgelenkt oder im Team Gebäude infiltriert werden. Gegen die meist linearen Ego-Shooter sind Taktik-Shooter schon eher eine Herausforderung der hohen Militärkunst.
Spielperspektive, Aufgabenvielfalt und audiovisuelle Umsetzung des Kampfgeschehens sorgen dafür, dass auch die Altersfreigaben in diesem Genre variieren. Spiele für jüngere Kinder sind regelmäßig nicht darunter.

Online-Shooter
Das Erleben einer permanenten Bedrohung, der Schutz der eigenen Figur, das Ausschalten der angreifenden gegnerischen Spielfiguren stehen als Spielkonzept im Vordergrund. Es sind Missionen zu erfüllen, der Spieler leitet seine Spielfigur durch offenes Gelände, Katakomben, Lagerhallen oder Ähnliches, um Gegnerfiguren zu besiegen und die eigene Figur zum Ziel zu führen.
Bei Online-Shootern tritt ein Spieler nicht gegen computergesteuerte Gegnerfiguren an, sondern misst sich mit der Intelligenz der Mitspieler. Vorgefertigte Spielebenen (Maps) dienen als Kampfplatz, hier müssen nun Ziele erreicht, Gegner ausgeschaltet oder Stellungen oder Personen beschützt werden. Ein hohes Maß an Kommunikation und Planung ist Voraussetzung für erfolgreiches Online-Spielen.
Teamcharakter und audiovisuelle Umsetzung des Kampfgeschehens sorgen dafür, dass auch die Altersfreigaben in diesem Genre variieren. Spiele für jüngere Kinder sind regelmäßig nicht darunter.


